Variable Hypotheken sind aus der Mode gekommen. Was sind nun aber die Eigenschaften und Vorzüge einer variablen Hypothek? Was bedeutet das Wort „variabel“ genau? Und wie variabel sind variable Hypotheken? Die variable Hypothek ist eine Immobilienfinanzierungsform, die sich mit Geldern aus dem Geld- und Kapitalmarkt finanziert. Für diese Hypothekenart werden insbesondere Spargelder, aber auch Geldanlagen aus Kassenobligationen eingesetzt. Märkte können sich verändern und die Zinsen der Geldanlagen steigen oder sinken entsprechend. Darum müssen die Banken die Möglichkeit haben, die Zinsen der variablen Hypotheken anzupassen. Das Wort „variabel“ erklärt diesen Mechanismus treffend: die Zinsen können sich bei einer variablen Hypothek schlicht und einfach ändern. Der grosse Vorteil: Flexibilität Wer neu finanziert oder eine ablaufende Festzinshypothek zu erneuern hat, sollte die variable Hypothek in Betracht ziehen. Entweder als Hypothek auf Dauer oder als Warteposition für eine Festzinslösung. Auch Immobilienbesitzer, welche einen Verkauf ihrer Immobilie planen, sind mit einer variablen Hypothek gut beraten. Der Verkäufer weiss ja nicht, ob der Käufer eine bestehende Hypothek übernehmen will oder ob er anderswo oder anderswie finanzieren wird. Positive Aussichten Wichtig ist jedoch, die einzelnen Angebote der Banken zu vergleichen und zu verhandeln. Auch beim Abschluss einer variablen Hypothek ist gutes Sparpotenzial vorhanden. erschienen August 2006 im Anzeiger von Uster/Zürcher Oberländer. |