Das Hypothekargeschäft boomt. Beinahe 600 Milliarden Franken sind in der Schweiz mit Wohneigentumshypotheken finanziert: ein interessantes Geschäft für die Anbieter. So interessant, dass sie aktiv und zum Teil aggressiv um neue Kunden werben. Nebst hohen Fremdkapitalbelastungen offerieren sie den Kunden auch attraktive Einsteigermodelle. Diese sind jedoch meist auf wenige Jahre befristet. Nach der Rabattphase werden dann wieder normale Standardkonditionen verrechnet. Familienhypotheken, Einsteigermodelle, Startfinanzierungen und wie sie alle heissen - das sind die Lockmittel der Banken, um Neuerwerber von Wohneigentum für den Abschluss einer Hypothek zu gewinnen. Der Riechstoff „Zinsrabatt“ wirkt gut. Nach wie vor ist die Ausgangslage im Hypothekarmarkt attraktiv. Ist der Neuabschluss noch mit einem Bonus oder Spezialrabatt versehen, kann man kaum widerstehen. Schlaue Verhandlungstaktik Langfristig denken Die Auswahl an Angeboten ist gross. Für den erstmalig eine Hypothek abschliessenden Kunden gestaltet sich die richtige Wahl schwierig. Eine neutrale Beratung lohnt sich deshalb gerade bei der Neuaufnahme von Eigenheimhypotheken. Hier liegt buchstäblich Geld auf dem Gartensitzplatz oder in der Garageneinfahrt. Geld, das beim Neukauf oder Hausbau doch sinnvoller in die Inneneinrichtung investiert wird. Werner Egli ist Partner der HypothekenBörse AG an der Poststrasse 13 in Uster. erschienen November 2006 im Anzeiger von Uster/Zürcher Oberländer. |